Über Felix

„Ohne Musik geht es mir elend. Ehrlich: Wenn ich keine Musik mache leidet meine Gesundheit. Das musste ich auf dem steinigen Weg lernen.“ Doch häufig gab es die Musik nicht, die er hören wollte. Also erschuf er sie selbst.

Als Musiker wollte Felix nie die Songs anderer Komponisten spielen, sondern lieber Musik komponieren. Wiederholungen in der Musik mag er nicht. „Für gewöhnlich gibts bei mir je Song nur zweimal einen Refrain. Das ist mehr als genug.“

Felix‘ früheste Erinnerungen aus der Kindheit drehen sich um Musik. „Sie war meine erste und wird immer meine größte Liebe bleiben. Meine Frau ist allerdings nah dran.“ Felix begann bald das Spiel auf mehreren Instrumenten. Die Gitarre ist nur  deswegen sein Hauptinstrument, weil sie damals zufällig im Olschewski-Haushalt herumlag. Virtuosität auf dem Instrument hat Felix nie interessiert: Musikinstrumente sind für ihn nur Werkzeuge zum Komponieren.

Seine Musik führte Felix durch Jobs beim Radio, in der Videospieleindustrie und eine Karriere als Autor. all diese Arbeit hinderte ihn bis 2012 an der Fertigstellung seines ersten Albums. Dann schrieb er sein Debut und komponierte und nahm jeden Monat einen Song auf und veröffentlichte die Arbeit auf seiner Website. „Es war ein Haufen Arbeit, aber die Herausforderung macht Spaß.“

Felix veröffentlichte sein erstes Soloalbum Blood and Souls in 2013. Es ist ein Album voll brutal intimer und emotionaler Musik.

2015 folgte Love and Passion: Ein Album mit Musik aus verschiedenen Akustik-Genres. Diese Songs spielt Felix derzeit in kleineren Cafés und Clubs und verpasst dabei seinen Auftritten einen gründlichen Feinschliff.

„Wenn ich als Musiker mit offenen Augen reise, fließen die Erlebnisse direkt in meine Musik. Ich bekomme einmalige Gelegenheiten: Kakaobohnen rösten, Modell stehen für eine internationale Zeichenklasse oder seltene Kaffeesorten verkosten. Ein wahnsinniger Koch aus Italien brachte mir bei, wie man den perfekten Pizzateig backt und in Neuseeland spielte ich Gitarre mit einem Lehrer aus Alaska.“

„Das Leben ist großartig. Nichts davon steht mir zu und niemand schuldet wir etwas. Das macht es nur noch wertvoller.“

Felix wuchs auf in Moor und Heide des südlichen Emslandes. Nach vielen Jahren des Reisens ist er zurückgekehrt und nennt diese Gegend nun seine Heimat.