When Jake Played the Cello

Written and recorded in 2020 this song is the first in a set of songs that will eventually make up my next album. I will release these songs regularly now.

The artwork was created by the talented Andrea Christen:

When Jake Played the Cello

Tammy played the harp
Susie was good on guitar
their brother picked up the cello
but Jake didn’t really get far

He loved to play and he loved the feel
of the vibrations in his hands
but rush or drag and sharp or flat –
he couldn’t tell the difference

So children started to cry
and birds fell dead from the sky
when Jake play the cello

To pay for tuition he worked three jobs
and he practiced every night
And after ten hard years he’d driven
his teacher to suicide

Jake met a girl on the train
She’d seen the case with his violoncello
she took him home and they kissed and she asked
“would you play me a nice ritornello?”

And cockroaches deceased
there’s no hope for the middle-east
Because Jake played the cello

And she closed her eyes and wept
as a vision formed in her mind
she knew what to do so clear
how could they have been so blind?

As glasses broke and cats started to run
she went and borrowed her father’s gun
“Listen, Jake”, she said, “you’re a nice fellow
“but I can’t let you keep that violoncello

“and I really do regret”
and then she shot him dead
While Jake played the cello

Collaboration with Blind Guardian

Covid or not, 2020 marks the 25th anniversary of Blind Guardians seminal masterpiece Imaginations From The Other Side. When their singer, Hansi, approached me about the print design, he had me at “hello.” There are dozens of reasons for me to be passionately happy about this collaboration. This album has been one of the most important albums of my youth. It shaped my understanding of what heavy metal can be and it also has become part of the vision for my own music, different though it may seem. Hansis work on this album in particular always impressed me. So what do I have to do with this release? Allow me to let Hansi explain:

So basically I did all the print design while my dear friend Andrea took care of all the beautiful additional artwork: She created an new image for every song as well as an additional centerfold that toys with the underlying idea of a mirror between worlds. Andrea also put a lot of effort into restoring Andreas Marschalls original artwork and preserving those treasures in the digital world. Marc Frostenäs delivered a lot of background information about that period of the band.

You see? My job was easy. Thanks a lot to Hansi and Blind Guardian.

Konstruktion einer großartigen Aufnahme

Wie erschafft man einen Song, den Menschen sich gerne anhören? Was ist wichtig, damit Köpfe nicken und Füße wippen und sich ein freudiger Ausdruck auf die Gesichter der Zuhörer legt? Sind es die Geräte in einem renommierten Tonstudio oder der dortige Techniker? Braucht man besonders teure Instrumente? Oder benötigt man großartige Fähigkeiten auf seinem Instrument?

Und wenn deine Aufnahme mal wieder einfach nicht gut klingt, solltest du da nicht eine bessere Gitarre kaufen oder noch ein Effektgerät oder hat dein Lehrer Recht wenn er sagt, du müsstest mehr üben und alles würde gut?

Tatsächlich spielen all diese Bausteine eine Rolle beim Erschaffen eines fantastischen Songs. Allerdings sollte man sie nicht als wesentliche Hürden betrachten, denn das eigentliche Fundament eines großartigen Songs ist der Song selbst, die Komposition (und der Text).

Die teuerste Technik, die edelste Gitarre und der beste Gitarrist bringen nichts Schönes zustande, wenn die Komposition nichts taugt. Die Konstruktion eines goßartigen Songs kann man vergleichen mit dem Bau einer Pyramide: Die Ebenen bauen aufeinander auf und den größten Bereich deckt das Fundament ab. Ohne das Fundament bricht alles zusammen.

Das Fundament ist die Komposition. Sie stellt bereits über die Hälfte des Songs dar. Ich würde sagen: Mindestens 80 Prozent. Eine fantastische Komposition gespielt von einem mäßigen Musiker bleibt ein großatiger Song, der nicht ganz optimal klingt.

Das ist fantastisch. Selbst ein Musiker mit mäßigen Fähigkeiten am Instrument kann eine grandiose Aufnahme in den Kasten bringen. Auch, wenn Portemonnaie und Bankkonto leer sind.

Taugt die Komposition hingegen nichts, wird bei der Aufnahme auch mit völlig hinreichender Technik einfach etwas nicht gut klingen. Du kannst jahrelang üben und teure Geräte anschaffen: Wenn du keine guten Songs schreibst, wird es nie gut klingen.

Auf dem Fundament aus Komposition und Text liegt das Arrangement. Das ist eine dünne Schicht in der du entscheidest welches Instrument wann welchen Part spielt. Und wann wo Stille herrscht.

Die nächste Ebene ist die Performance. Die künstlerische Darbietung. Jenes Element, welches viele Menschen leider elitär verwenden und damit solche Musiker ausschließen wollen, die möglicherweise nicht die Extraportion natürlicher Begabung haben oder schlicht kein Interesse an virtuosem Instrumentalistentum. Oder jene, die zu faul sind.

Der Preis deines Mikrofon-Vorverstärkers ist ohne Bedeutung, wenn die Person mit dem Instrument in der Hand ein Stümper ist. Es wird niemals besser klingen, wenn du noch ein paar Tausend Euro auf das Problem wirfst. Behalte aber im Kopf: Das ist Nebensache. Man muss kein Instrumentalgenie sein, um großartige Musik zu machen. Schau nur in die Musikgeschichte.

Ein guter Instrumentalist kann auch einem schlechten Instrument liebliche Töne entlocken. Aber wenn er ehrlich ist, wird er zugeben: Mit einem guten Instrument klingt es besser. Wenn in deiner Aufnahmekette noch fragwürdige Lücken bestehen lass mich dir versichern: Besser angelegt als in einem teuren Mikrofon ist dein Geld in einem richtig guten Instrument. Der Laie, der vor dem Radio sitzt und die Musik hört, wird davon allerdings schon nichts mehr mitbekommen. Warum dieser Baustein trotzdem nicht überflüssig ist, erläutere ich weiter unten.

Danach empfehle ich, dein Ohr dem Aufnahmeraum zu widmen. Zu brauchst dir noch immer keine Gedanken um Mikrofone zu machen, solange das, was sie aufnehmen sollen, nicht gut klingt. Die Schallquelle ist eine Summe aus Musiker, Instrument und Raum. Der Schall dringt in den Raum und wird reflektiert, verzerrt und gebogen. Das beeinflusst den Klang. Es ist Teil des Klangs. Ein gut klingender Raum wird unweigerlich deinen Klang bereichern. Ein schlechter tut das Gegenteil.

Ganz gleich, wie gut dein Mikrofon ist: Solche Veränderungen kann es nicht einfach herausfiltern. Es gibt zum Glück einfache und günstige Möglichkeiten zum Beheben solcher Probleme des Aufnahmeraums. Und wenn ich schreibe »günstig«, dann meine ich: Wirklich wenig Geld. Derweil solltest du deine Erwartungen im Zaum halten: Es ist völlig in Ordnung, wenn dein Aufnahmeraum nicht perfekt klingt – solange dir das bewusst ist und du später keinen anderen Klang erwartest. Arbeite mit dem, was du hast und was du einfach erreichen kannst.

Wenn du eine tolle Komposition hast und das Arrangement durchdacht ist und du ordentlich geübt hast und den Song sauber und, schreiben wir es aus: schön spielen kannst und du deine Aufnahmeumgebung klanglich optimiert hast; wenn also deine Klangquelle so gut ist, wie es dir möglich ist, dann kannst du einen ersten Blick auf dein Mikrofon werfen. Und dann darauf, wo es steht und wie es ausgerichtet ist.

Es gibt ohne Frage Mikrofone, die nicht schlecht sind und solche, die sehr gut sind. Sie alle, ganz gleich, ob sie 100 oder 2000 Euro kosten, haben eines gemeinsam: Wenn du sie schlecht aufstellst, klingen sie mieserabel. Die logische Folge: Nur nach der optimalen Aufstellung lohnt sich die Investition in ein besseres Mikrofon. Denn bei schlechter Aufstellung wirst du den Unterschied zwischen billig und teuer nicht hören oder er wird einfach nicht ins Gewicht fallen.

Und ab hier schwimmen wir langsam in das Becken der Homöopathie. Jetzt kann man seinen Blick wenden auf den Mikrofon-Preamp, Effektgeräte und Wandler und so fort. Ja: da gibt es Unterschiede. Nein: sie sind nicht von Bedeutung. Der gesamte Teil der Pyramide oberhalb des Mikrofons beeinflusst die Wirkung deines Songs um weniger als zwei Prozent.

Diese Zahl von zwei Prozent habe ich genauestens berechnet und sie signalisiert: Im Großen und Ganzen spielt das alles gar keine Rolle.

Das stimmt allerdings nicht ganz. Es gibt zwar zahlreiche Beweise meiner These in Form von Welthits, die mit dem Äquivalent einer Kaugummikugel aufgenommen wurden. Trotzdem sind natürlich auch zwei Prozent ein Teil des Songs, auch wenn 99 Prozent der Hörer den Unterschied nicht hören werden. Viele von ihnen werden es unterbewusst oder unbewusst fühlen. Und natürlich wird das eine Prozent der Audiophilen sich bei dir bedanken.

Ich glaube, es gibt in Klang und Musik viele Elemente, die wir (noch) nicht messen können. Das geht weit hinaus über Frequenzgänge und Phasen, es sind subtile Dinge, für die wir noch keine Worte haben und die wir vielleicht auch nie erforschen werden. Einige davon können wir wahrscheinlich längst fühlen, jedoch nicht beschreiben. Garantiert sind einige dabei, die wir nicht mit den Ohren wahrnehmen. Aber bei Musik geht es schließlich um Gefühle.

Und ich glaube, diese Bausteine entscheiden über die Lebensdauer unserer Aufnahmen und darüber, wie gerne man sie hört. CD oder Schallplatte, digital oder analog, Software oder Hardware: solche unfruchtbaren Diskussionen sind Ausdruck dieser unerklärlichen Bausteine. Bausteine, die wichtig sind, jedoch auch (noch) außerhalb unserer Reichweite.

Deswegen brauchst du dir um diese zwei Prozent erstmal keine Sorgen zu machen. Das tun genügend andere. Profis, die den ganzen Tag im Studio arbeiten. Und sie alle werden dir sagen: »Mach dir keinen Kopp. Solange du keinen guten Song schreibst, wird es nicht gut klingen!«

Ist das nicht wundervoll? Damit deine Musik besser klingt, musst du im Wesentlichen nur bessere Songs schreiben. Das kostet keinen Cent, keine fortgeschrittene Spieltechnik und vor allem keine kostspielige Gerätschaft. Gute Musik erfordert jedoch Kreativität, Vorstellungskraft und Selbstkritik.

Das kann jeder leisten.

Welche Gitarre/welches Instrument für Anfänger?

Wer mal im Winter in freier Wildbahn ohne moderne Hilfsmittel wie Zündhölzer oder Feuerzeug mit Erfolg ein Lagerfeuer entfacht und zum Lodern gebracht hat, der weiß: Das ist nicht so einfach wie im Film. Die Chancen stehen gegen dich.

Wenn dein Kind gerade mit dem Musikmachen angefangen hat, ist es ein Streichholz im Wind. Da kann man ihm natürlich einfach einen nassen Eichenklotz hinhalten mit dem Argument, der brenne auch irgendwann. Oder man hält die Hand zum Schutz darum und bietet erstmal ein paar gut getrocknete Fichtenzweige an und gibt genug Sauerstoff zu. Und setzt sich daneben und starrt voller Begeisterung in die Flammen.

Mich wundert, warum viele Eltern, Musiker, Musiklehrer und Musikalienfachhändler der Meinung sind, ein Anfänger benötige kein besonders gutes Instrument. Ein billiger Hobel genüge. “Wer weiß, wie lange mein Kind das überhaupt machen will. Das Geld ist doch verschwendet, wenn das Instrument dann irgendwann liegenbleibt!” ist eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Auf einem schlechten Instrument muss man um jeden Ton kämpfen. Das ist kein Spaß und schon gar keine Motivation zum Weitermachen. Klar, man kann darauf Musik machen: Früher war auch immer alles düster, grau, feucht und kalt. Ihr wisst ja nicht, wie gut ihr das heute habt. Wir haben noch mit den Großteltern in einem Schuhkarton im Rinnstein gewohnt.

Vom Kältetod bedroht sah ich mich bis auf einen Ausflug nach Island im Winter zum Glück noch nie. Allerdings scheitere ich mit der Brandstiftung an manchen Tagen selbst im Haus am Kamin und mit Zündhölzern. Das kann einem mehr Energie abfordern, als im durchgefrorenen Körper steckt. Streichhölzer, Zeitungspapier, trockenes Holz und ein guter Kamin helfen dem Wachstum einer Flamme zum wärmenden, unaufhaltsamen Feuer.

Nur weil etwas wie eine Gitarre (Flöte, Cello, …) aussieht, muss es sich nicht so anfühlen. Und viele billige Instrumente fühlen sich nicht gut an. Der Anfang auf einem Instrument ist schwierig genug. Da sollte man sich keine unnötigen Hürden aufstellen. Ein gutes Instrument muss nicht teuer sein. Eine gute Investition ist es allemal und man spart damit Geld. Wie?

Ein billiges Instrument hat praktisch keinen Wiederverkaufswert. Wenn du 150 € für eine billige Gitarre ausgibst, ist das Geld weg. Gibst du hingegen 300€ aus, kannst du es bei halbwegs sorgsamem Umgang im Zweifelsfall für 150 bis 200 € verkaufen. Der Verlust wäre also mit etwas Glück sogar geringer als beim Billighobel. Dein Gewinn ist eine größere Auswahl wirklich guter Instrumente, ein leichterer Einstieg für dein Kind und deine Freude an der Wärme seines Feuers. Eine bessere Investition gibt es nicht.

Wenn es um E-Gitarren geht, kann ich im unteren Preisbereich aus eigener Erfahrung die Pacifica-Reihe von Yamaha empfehlen. Für diese Empfehlung bekomme ich keinen Cent. Das war damals meine Wahl: Yamaha oder Squier. Die Yamaha war die bessere Klampfe und viele Gitarristen, die ich später kennengelernt habe, bestätigten diese Ansicht.

Live clip from Heinrich at Theetuin d’Aole Pastorie

What could be more fitting than singing about a chocolate factory while afternoon tea is being served? I recently played a few gigs in the Netherlands. This is a short clip of me playing the song Heinrich (… owns a chocolate factory) live at the teahouse Theetuin d’Aole Pastorie in Zwartemeer, NL.

Heidelbeerenlied

Das offizielle Heidelbeerenlied ist da. Wer etwas auf sich hält, kennt den Text auswendig:

Das Lied gibt es überall im Internet zu kaufen. Zum Beispiel bei iTunes.

Die Illustration zauberte Andrea Christen in Aquarell aufs Blatt. Andrea sang auch im Hintergrund.

Alles über die Heidelbeeren erfahrt ihr hier: felixolschewski.com/heidelbaeren

Unser Buch Die Arbeit der Heidelbären gibt es hier:

Das Heidelbeerenlied

Hei – Hei – Heidelbeer’n
Ja die mögen wir sehr gern
Jetzt ist es endlich so weit:
Heidelbeeren weit und breit
‘S gibt sie nur ein Mal im Jahr
Wir naschen reichlich, ist doch klar

Jetzt kommen wir um sie zu pflücken
Werden sie sogleich verdrücken
Aus der Sonne in den Mund
Denn sie sind ja so gesund
Uns geht’s gut, denn wir verzehren
die geliebten Heidelbeeren

Hei – Hei – Heidelbeer’n
Jetzt sind sie wieder so fern
Ein Jahr bis sie wiederkehr’n

Hei – Hei – Heidelbeer’n
Warten fällt uns gar nicht schwer
Wenn wir mit Bedacht genießen
Sinnlich werden Schätze sprießen
Niemand kann sie uns verwehren
Träume von den Heidelbeeren

Heidelbeeren wunderbar
Bald sind sie schon wieder da
Werden tausend Beer’n verspeisen
Feiern, tanzen und sie preisen
‘S gibt nichts schöneres im Leben
Als Heidelbeergenuss zu pflegen